Frankfurter Footballer Paul Rubelt unterschreibt bei NFL-Team

Frankfurt (Oder), April 2026 – Der Traum von der National Football League wird für einen Spieler aus Frankfurt (Oder) greifbar: Paul Rubelt hat sich nach dem NFL Draft 2026 einen Vertrag bei den Tampa Bay Buccaneers gesichert.
Der Offensive Lineman, der seine footballerischen Wurzeln bei den Red Cocks Frankfurt (Oder) hat, wurde im Draft zwar nicht ausgewählt, erhielt jedoch unmittelbar im Anschluss die Chance als sogenannter Undrafted Free Agent (UDFA). Diese Verträge bieten Spielern die Möglichkeit, sich im Training Camp und in der Saisonvorbereitung für einen festen Platz im Kader zu empfehlen.
Der NFL Draft 2026 fand vom 23. bis 25. April in Pittsburgh statt. Insgesamt wählten die 32 Teams der National Football League in sieben Runden die besten College-Spieler aus. Auch in diesem Jahr standen vor allem Quarterbacks und offensive Schlüsselpositionen im Fokus.
Für Rubelt ist der Schritt in die NFL ein bedeutender Meilenstein. Nach seiner Ausbildung in Frankfurt (Oder) führte ihn sein Weg an die University of Central Florida in den USA, wo er sich als Offensive Tackle etablieren konnte. Mit seiner Größe, Athletik und Spielintelligenz spielte er sich in den Fokus von Scouts und erhielt nun die Chance, sich auf höchstem Niveau zu beweisen.
Auch wenn der Weg in den finalen Kader eines NFL-Teams hart ist, gilt der Einstieg als Undrafted Free Agent als echte Möglichkeit. Jedes Jahr schaffen Spieler über diesen Weg den Durchbruch in der Liga.
Für Frankfurt (Oder) und die Red Cocks ist Rubelts Erfolg ein besonderes Signal: Er zeigt, dass der Weg vom lokalen Nachwuchsfootball bis in die stärkste Liga der Welt möglich ist. Sein Werdegang steht exemplarisch für die positive Entwicklung des American Football in der Region und macht Hoffnung für kommende Generationen. (Text: Jan Augustyniak)

ICU World Cheerleading Championships

Vom 22.4. bis 26.4.26 fanden in Orlando (USA) die ICU World Cheerleading Championships statt. Nationalteams aus aller Welt traten gegeneinander an. Unter ihnen war auch Haylee Herdel, Cheerleaderin der Frankfurter Red Cocks, berufen für das deutsche Team der Kategorie „Junior Coed“.
In nur drei Minuten entschied sich, wofür monatelang nahezu täglich trainiert wurde. Höchste körperliche und mentale Belastung, perfekte Abläufe, absolute Präzision – und der Moment, in dem alles passen muss. Die Teams mussten sich in 2 Durchläufen behaupten. Die Semifinals und Finals. Daraus entstand die Gesamtwertung.
Das deutsche Team erreichte einen beeindruckenden 2. Platz – denkbar knapp hinter den USA.
Fazit von Haylee Herdel:
„Es war intensiv, emotional und verbindender, als ich es gedacht hätte. Alle kämpfen und wollen gewinnen aber unter den Nationalteams herrschte ein Spirit. Wir haben zusammen mit und füreinander gefiebert, gelacht, geweint und getanzt. Das macht den Sport aus. Wichtig für mich ist ganz klar zu sagen: ohne mein Heimteam und meine Trainer hätte ich das nicht geschafft. Sie haben viel Freizeit investiert und bestimmt ein paar graue Haare bekommen. Danke, dass ihr immer an mich geglaubt und mit mir trainiert habt!“ (Text: Jan Augustyniak)